Achten Sie beim Polieren mit Schleifpapier auf folgende Punkte:
(1) Zum Polieren mit Schleifpapier ist die Verwendung eines weichen Holz- oder Bambusstabes erforderlich. Beim Polieren runder oder sphärischer Flächen kann durch den Einsatz von Korkstäben der Bogen der runden und sphärischen Flächen besser angepasst werden. Härtere Stäbe wie Kirschholz eignen sich besser zum Polieren flacher Oberflächen. Schneiden Sie die Enden des Holzstreifens ab, damit er mit der Form der Stahloberfläche übereinstimmt. Dadurch kann verhindert werden, dass der scharfe Winkel des Holzstreifens (oder Bambusstreifens) die Oberfläche des Stahls berührt und tiefe Kratzer verursacht.
(2) Beim Wechsel auf andere Schleifpapiersorten sollte die Polierrichtung von 45° auf 90° geändert werden. Man erkennt die Schlieren und Schatten, die nach dem Polieren des Schleifpapiers des vorherigen Typs zurückbleiben.
Vor dem Wechsel der verschiedenen Schleifpapiersorten muss die Polieroberfläche sorgfältig mit einer Reinigungslösung, z. B. 100 % Baumwolle und mit Alkohol angefeuchtet, abgewischt werden, da kleine Körnchen auf der Oberfläche den gesamten Poliervorgang zerstören. Dieser Reinigungsprozess ist auch beim Wechsel vom Schleifpapierpolieren zum Diamantpolieren wichtig. Vor dem Polieren müssen alle Partikel und das Kerosin vollständig gereinigt werden.
(3) Um Abrieb und Verbrennungen auf der Werkstückoberfläche zu vermeiden, ist beim Polieren mit Schleifpapier Nr. 1200 und Nr. 1500 besondere Vorsicht geboten. Es ist notwendig, eine leichte Ladung zu laden und die Oberfläche mit einem zweistufigen Polierverfahren zu polieren. Beim Polieren mit jeder Art von Schleifpapier sollte das Polieren zweimal in zwei verschiedenen Richtungen durchgeführt werden, wobei jede Drehung zwischen 45° und 90° liegen sollte.
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