Im Vergleich zu servoangetriebenen Pumpenmaschinen Spritzgießmaschinen mit fester Pumpe sind günstiger. Außerdem benötigen sie für den Betrieb weniger Strom. Servogetriebene Pumpen sind in Flügelzellen- oder Innenzahnradausführung erhältlich. Sie sind wegen ihrer hohen Systemdrücke und volumetrischen Effizienz beliebt. In Verbindung mit einem VFD-Motor arbeiten sie sehr effizient.
Spritzgießmaschinen mit fester Pumpe verfügen über eine Hydraulikeinheit, die aus Steuerventilen, einer Ölpumpe und einem Motor besteht. Die Hydraulikeinheit sorgt für die Stabilität der Maschine und gewährleistet einen präzisen Betrieb. Außerdem gewährleistet es die Sicherheit der Einspritzeinheit, indem es Leckagen verhindert.
Bei der Hydraulikeinheit kann es sich um eine Hydraulikölpumpe oder eine Konstantpumpe handeln. Bei einem IMM vom Typ Hydrauliköl muss die Pumpe an den Hauptelektromotor gekoppelt werden. Bei einer Konstantpumpe wird das Öl bis zur vollen Kapazität der Maschine gefördert. Die Ölpumpe hält außerdem den Druck im Hydrauliksystem aufrecht. Daher ist die Maschine effizient und stabil.
Auch das Hydrauliksystem einer Spritzgießmaschine funktioniert auf die gleiche Weise wie die gesamte Maschine. Das Hydrauliksystem verfügt über Leistungsanpassungsfunktionen, die einen effizienten Betrieb der Maschine gewährleisten. Während der letzten Abkühlphasen einer Spritzgießmaschine verlangsamt der VFD die Rotation der Pumpe. Dies verhindert eine übermäßige Wärmeproduktion der Pumpe und spart so Energieeintrag in die Formmaschine. Der VFD kompensiert auch interne Systemleckagen.
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